Die heilige Taufe am See Genezareth

Es ist leicht im Alltag die Bedeutung unseres Lebens zu vergessen. In ständig wiederholender Routine leben wir unseren Alltag und ab und zu fragen wir uns tief in unserem Inneren, ob es das wirklich sein kann. Viele von uns spüren eine Sehnsucht in sich, die scheinbar außerhalb des Lebens kommt und je tiefer wir im Alltag gefangen sind, desto größer wird diese Sehnsucht.

Oft entsteht ins uns eine Leere, wenn wir unser Leben betrachten, scheinbar dahinsiechen und wir wissen, die Schöpfung als solches hat eigentlich einen tieferen Sinn. In Momenten blitzt ein Gedanke oder ein Gefühl in uns auf, das uns zeigt, das wir mit einer höheren Ebene verbunden sind. In manchen Momenten spüren wir tief in uns eine Liebe und Verbundenheit, die ganz sicher nicht von dieser Erde kommt.

Ich denke, dass die Sehnsucht nach unserem wahren Ich und unserer Herkunft ganz natürlich im Laufe der Leben wächst; bei einem heute, bei einem anderen morgen. In vielerlei Hinsicht sind wir als Seelen auf unserem Entwicklungsweg erst einmal fest mit der Materie verankert und erfahren die Gesetze des Lebens am eigenen Leibe. Doch der Seele größter Wunsch ist die Rückbesinnung und Verbindung zum Göttlichen. Anfangs zart spüren wir in unserem Inneren, dass es mehr gibt, als wir glauben. Wir beginnen die Schöpfung zu hinterfragen, unser Handeln, unser Denken und unser Fühlen zu hinterfragen und irgendwann stoßen wir an eine Grenze, eine Grenze, die einen Raum öffnet. Einen Raum in eine andere Welt, in eine andere Liebe, in eine andere Sinnhaftigkeit und wir merken, dass dieser Raum nicht irgendwo dort außen ist, sondern wir ein Teil des Raumes und der Raum ein Teil von uns ist.

Und letztendlich scheint es, dass das Ziel aller Seelen ist in jenen formlosen Raum wieder einzutauchen, in jenes Bewusstsein, in jene Energie, die nichts anderes zu sein scheint, als die wahre Kraft und Liebe. Es geht darum aus dem Traum des Lebens zu erwachen, um in das wahre Leben einzutauchen.  Hierfür wurden vermutlich die Religionen erschaffen, als eigentliches Ziel, dass wir uns von den Fängen des irdischen Lebens befreien und uns wieder rückbesinnen mit dem Göttlichen. Natürlich steht es außer Frage, dass wir uns aus dem Leben nicht befreien müssen und Religionen entstanden nicht nur aus reinen Gedanken und Absichten. Doch in den Religionen der Welten spiegeln sich die tiefsten Wünsche aller Menschen und die Erlösung und Befreiung aus der Enge des Lebens durch die Verbindung mit dem Göttlichen, ob in uns oder außerhalb, scheint eines der obersten Ziele der Religionen zu sein. Die Erlösung ist ein Bestandteil jeder Religion, auch wenn die Auslegung sich sehr stark unterscheiden mag.

Im Buddhismus wird sie Erleuchtung genannt und das Ziel ist der Ausstieg aus dem Rad des Karmas und dem Öffnen der Buddha-Natur in uns. Es gilt die Illusionen des Lebens zu erkennen und aus ihnen auszusteigen.

Im Judentum ist die Erlösung ein fester Bestandteil des Glaubens. Einst wurde das verheißene Land Israel aus den Fängen der Sklaverei und der Knechtschaft erlöst und nach wir vor beten die Juden dafür, dass der Messias kommt und ihnen die Erlösung bringt.

Im Islam haben wir ebenfalls den Grundgedanken der Erlösung verankert. Nach einem rechtschaffenen Leben durch Einhaltung der Geboten des Barmherzigen stehen am Ende des Tages die Türen in das Paradies für die Gläubigen offen.

Und auch im Christentum finden wir den Gedanken der Erlösung in der heiligen Schrift. Jesus Christus ist am Kreuz für unser aller Heil und Erlösung gestorben und jeder, der an Christus glaubt, wird die Erlösung durch unseren Vater erfahren.

Bei soviel Erlösung frage ich mich, wovon wir uns wirklich erlösen müssen. Vielleicht von dem Gedanken, dass wir überhaupt eine Erlösung brauchen? Geht es nicht in Wahrheit darum den Himmel und die Erde zu verbinden? Geht es nicht darum, das Göttliche, das Himmelreich, auf Erden zu bringen? Sagte Jesus nicht, dass das göttliche Reich mitten unter uns ist?

Meiner Wahrheit nach geht es genau darum.  Es geht darum Schritt für Schritt, Moment für Moment das Göttliche wieder mit dem Leben zu verbinden. Es geht darum sich rück-zu-besinnen, dass wir aus der Liebe unseres Schöpfers kommen und dass ein jeder Entwicklungsweg letztendlich in der Liebe unseres Schöpfers mündet. Es geht darum, dass wir erkennen welche machtvollen Kinder wir sind.

Jede Religion und Philosophie haben eigene Rituale, die genau das bewirken soll. Ein Ritual, das wir alle kennen und viele von uns erfahren haben, ist die Sakrament der Taufe. Die Taufe mit dem heiligen Wasser soll uns mit der Lehre Christi verbinden und unseren Glauben an Gott den Vater stärken.

Ich selbst habe immer den Wunsch in mir getragen, außerhalb der kirchlichen Institutionen getauft zu werden und die Taufe im Ursinne (der Rückverbindung) am eigenen Leibe zu erleben. Wir alle tragen Gott ins uns und auch Christus ist ein Teil von uns. Es braucht nicht viel, um dies zu erkennen, es geht nur darum, dass wir uns bewusst wieder mit dem Göttlichen verbinden, uns besinnen, dass wir immer ein Teil des Göttlichen sind.  Deswegen habe ich eine Meditation geschrieben, bei der man am See Genezareth auf den Menschensohn Christus trifft und von ihm im heiligen Wasser mit dem heiligen Geist getauft und gesegnet wird. Es ist Christus, der dich in dieser Meditation an die Liebe und deinen Ursprung erinnert und dein Gefäß, deinen Körper, wieder mit der göttlichen Macht erfüllt, aus der wir gekommen sind.

„Öffne nun deine Augen, geliebter Bruder, geliebte Schwester. Öffne deine Augen und kehre das innere nach außen, nehme dein Licht und deine Liebe mit in eure Welt und helfe mit das Werk der Liebe auf Erden zu vollenden!

Wenn du diese heilige, geistige Taufe miterleben möchtest, dann lade ich dich ein, am 28.3.2019 bei dem Webinar „Deine heilige Taufe am See Genezareth“ dabei zu sein.

 

Die Meditation kannst du dir kostenlos herunterladen: https://jeomra.de/geschenke/

(Visited 207 times, 2 visits today)

Deine Meinung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.